Scheidentrockenheit verstehen: Ursachen, Symptome und Hilfe

Woran erkenne ich Scheidentrockenheit?



Was ist Scheidentrockenheit?
Vaginale Trockenheit entsteht, wenn die natürliche Befeuchtung der Vaginalschleimhaut abnimmt. Dadurch kann die empfindliche Vaginalhaut gereizter reagieren und Beschwerden verursachen.
Scheidentrockenheit ist ein häufiges Beschwerdebild und kann Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen betreffen. Besonders häufig tritt sie in den Wechseljahren auf – laut Studien leidet fast jede zweite Frau über 45 unter Scheidentrockenheit[1]. Doch auch jüngere Frauen können beispielsweise durch hormonelle Veränderungen, Stress, bestimmte Medikamente oder die Stillzeit Beschwerden entwickeln.
Viele Frauen empfinden die Beschwerden als belastend, sprechen jedoch nur selten darüber. Dabei ist Scheidentrockenheit weit verbreitet und häufig gut behandelbar.

Ursachen von Scheidentrockenheit
Scheidentrockenheit kann viele Gründe haben.
- Hormonelle Veränderungen
Häufig steckt ein hormonelles Ungleichgewicht dahinter – etwa in der Schwangerschaft, in der Stillzeit oder während und nach den Wechseljahren, wenn der Östrogenspiegel sinkt. - Stress oder äußere Einflüsse
Auch andere Faktoren wie Stress oder psychische Belastung können sich auf das intime Wohlbefinden auswirken. Eine übermäßige Intimhygiene kann die Vaginalgesundheit noch zusätzlich beeinflussen. - Medikamente oder Erkrankungen
Die Einnahme bestimmter Medikamente oder Erkrankungen können zudem Auslöser für Symptome sein.

Scheidentrockenheit in den Wechseljahren
Die Wechseljahre gehören zu den häufigsten Ursachen für Scheidentrockenheit. Mit sinkendem Östrogenspiegel verändert sich die Vaginalhaut: Sie wird dünner, weniger elastisch und produziert weniger Feuchtigkeit. Gleichzeitig verändert sich der pH-Wert der Vagina, wodurch sie empfindlicher gegenüber Reizungen werden kann.
Die gute Nachricht: Auch wenn sich die hormonellen Veränderungen nicht rückgängig machen lassen, können die Beschwerden heute meist gut behandelt werden – beispielsweise durch hormonfreie Feuchtigkeitsgele oder, je nach individueller Situation, durch eine lokale Hormontherapie.

Scheidentrockenheit behandeln: Was hilft?
Zur Behandlung von vaginaler Trockenheit gibt es verschiedene Möglichkeiten. Viele Frauen wünschen sich eine sanfte und unkomplizierte Unterstützung im Alltag.
Hormonfreie Vaginalgele wie Arifem® hydro können helfen, die Schleimhaut mit Feuchtigkeit zu versorgen und Trockenheitsgefühle zu lindern. Wichtig ist ein gut verträgliches Produkt, das sich angenehm anwenden lässt.
Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt immer von den individuellen Beschwerden und Ursachen ab. Wichtig ist, die passende Therapie für deine individuelle Situation zu finden.
Hormonfreie Therapieoptionen
Viele Frauen bevorzugen eine hormonfreie Behandlung – zum Beispiel, wenn sie keine Hormone anwenden möchten oder aus gesundheitlichen Gründen nicht können. Hier bieten sich in der Apotheke verfügbare hormonfreie Vaginalgele oder -cremes an. Ein geeignetes Vaginalgel ist Arifem® hydro mit Hyaluronsäure und Milchsäure.
Therapieoptionen mit Hormonen
Bei stark ausgeprägter vaginaler Trockenheit, vor allem in und nach den Wechseljahren, kann eine lokale Hormonbehandlung sinnvoll sein. Warum? In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel, was zu einem Östrogenmangel führen kann. Dieser Mangel kann auch vaginale Trockenheit auslösen. Hier kann eine hormonelle Therapie mit vaginalen Östrogenen sinnvoll sein, um diesen Mangel wieder auszugleichen. Östrogenhaltige Cremes, Zäpfchen, Gele oder Vaginaltabletten können helfen, die Vaginalwand zu regenerieren und die natürliche Feuchtigkeit wiederherzustellen.
Zeit für eine gute Lösung: Arifem® hydro 2in1 Vaginalgel
Arifem® hydro ist ein rezeptfreies Vaginalgel mit Hyaluronsäure und Milchsäure zur Linderung von Beschwerden wie Juckreiz, Brennen oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, die durch vaginale Trockenheit hervorgerufen werden.

Häufige Fragen
Was hilft bei Scheidentrockenheit?
Zur Behandlung von Scheidentrockenheit gibt es verschiedene Möglichkeiten. Viele Frauen empfinden feuchtigkeitsspendende und hormonfreie Vaginalgele wie Arifem® hydro als angenehme Unterstützung im Alltag. Sie können helfen, Trockenheitsgefühle zu lindern und das natürliche Wohlbefinden im Intimbereich zu unterstützen.
Auch kleine Veränderungen im Alltag, eine sanfte Intimpflege und ausreichend Feuchtigkeit können unterstützend wirken.
Was sind typische Symptome von Scheidentrockenheit?
Scheidentrockenheit kann sich unterschiedlich äußern. Häufige Beschwerden sind Trockenheitsgefühl, Brennen, Juckreiz oder ein Spannungsgefühl im Intimbereich. Auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder eine erhöhte Empfindlichkeit der Schleimhaut können auftreten.
Da die Beschwerden individuell unterschiedlich sein können, fällt es vielen Frauen zunächst schwer, die Symptome richtig einzuordnen.
Tritt Scheidentrockenheit nur in den Wechseljahren auf?
Nein! Zwar sind Frauen in den Wechseljahren besonders häufig betroffen, Scheidentrockenheit kann jedoch auch in anderen Lebensphasen auftreten. Hormonelle Veränderungen, Stress, bestimmte Medikamente oder äußere Einflüsse können die natürliche Feuchtigkeit der Schleimhaut beeinflussen.
Mehr zum Thema Scheidentrockenheit in den Wechseljahren findest du in unserem Ratgeber.
Kann Stress Scheidentrockenheit begünstigen?
Ja, auch psychische Belastung oder Stress können sich auf das körperliche Wohlbefinden und die natürliche Feuchtigkeit im Intimbereich auswirken. Häufig spielen dabei mehrere Faktoren zusammen. Entspannung, ausreichend Schlaf und bewusste Ruhephasen können helfen, das allgemeine Wohlbefinden zu unterstützen.
Wie kann ich meine Intimgesundheit unterstützen?
Neben einer passenden Behandlung können auch kleine Veränderungen im Alltag helfen, das intime Wohlbefinden zu fördern. Empfehlenswert sind eine sanfte Intimhygiene, atmungsaktive Kleidung, ausreichend Flüssigkeit und möglichst wenig Reizung der empfindlichen Schleimhaut. Auch Stressreduktion und eine ausgewogene Lebensweise können unterstützend wirken.
Woran erkenne ich den Unterschied zwischen Scheidenpilz und Scheidentrockenheit?
Scheidentrockenheit und Scheidenpilz können ähnliche Beschwerden verursachen – zum Beispiel Brennen, Juckreiz oder ein unangenehmes Gefühl im Intimbereich. Während bei Scheidentrockenheit häufig Trockenheitsgefühl, Spannungsgefühl oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr im Vordergrund stehen, treten bei einem Scheidenpilz oft zusätzlich Veränderungen des Ausflusses oder stärkere Reizungen auf.
Da die Beschwerden unterschiedliche Ursachen haben können, sollte bei Unsicherheiten oder anhaltenden Symptomen eine gynäkologische Praxis aufgesucht werden.
Für eine erste Orientierung kann dir auch schon unser Symptom-Check helfen – dieser ersetzt aber natürlich keine ärztliche Beratung.
Wann sollte ärztlicher Rat eingeholt werden?
Wenn Beschwerden länger anhalten, als belastend empfunden werden oder Unsicherheiten bestehen, sollte eine Apotheke oder gynäkologische Praxis aufgesucht werden. Dort können mögliche Ursachen abgeklärt und passende Behandlungsmöglichkeiten besprochen werden. Gerade bei wiederkehrenden Beschwerden oder starken Schmerzen ist eine medizinische Abklärung sinnvoll.
Quellen
[1] Management of symptomatic vulvovaginal atrophy: 2013 position statement of The North American Menopause Society. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23985562/